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Shaman n - Elementelehre * Liste * Vitamin A

Zink
(Zn)
Eigenschaften:
Die Zinkresorption (Aufnahme) wird durch fettreiche Ernährung behindert.

benötigen wir für:
Zink ist ein Bestandteil verschiedener Enzyme und besonders wichtig für die Enzyme der Fortpflanzungsorgane.
Für die Funktion der Prostata ist Zink erforderlich.
Für die Bildung der DNS und der RNS ist Zink notwendig.
Zink wird auch für die Aufbereitung von Insulin in der Bauchspeicheldrüse benötigt und dient der Proteinsynthese.
Man benötigt es für die Eisenverwertung, Knochenbildung, das Wachstum, die Steuerung der Nervenfunktionen, Verhornung von Haut, Haaren und Nägeln.
Die Augen benötigen Zink.
Zink hilft bei der Ausscheidung von giftigem Kohlendioxyd.
Es sorgt weiterhin für die Muskelkontraktion, für die Ausgeglichenheit des Blutes und ist für die Hirnfunktion (geistige Beweglichkeit) wichtig.
Zink ist außerdem für die Aufnahme von Vitamin A und Vitamin B12 notwendig.

bei Mangel:
Bei Zinkmangel drohen Zwergwuchs und Geburtsschäden.
Bei Frauen kann es zu Unfruchtbarkeit und der Unfähigkeit zu Stillen kommen.
Unterentwickelte Geschlechtsdrüsen und eine Vergrößerung der Prostata können durch Zinkmangel verursacht worden sein.

Anzeichen für einen Zinkmangel können ein schlechter Geschmackssinn und häufige Infekte sein. - Zinkmangel macht den Körper für Infekte anfälliger.
Haut- und Schleimhautentzündungen, schmerzhafte Bläschen im Mund, Akne und andere Hauterkrankungen, Haarausfall, Schuppen, Nägelbrechen, das kann alles durch Zinkmangel verursacht werden. (Ca. ein Fünftel des gesamten Körperbestandes an Zink befindet sich in der Haut.)
Zinkmangel verursacht eine verminderte Wundheilung.
Durchfall kann eine Folge von Zinkmangel sein.
Zinkmangel führt manchmal zu depressiven Verstimmungen und zu vermindertes Interesse am Lernen.

Die Funktion der Freßzellen ist eingeschränkt, die Lymphozytenzahl reduziert und die zelluläre Immunantwort vermindert.

(Zinkmangel wird manchmal auch mit Arterisosklerose, Epilepsie und Osteoporose in Verbindung gebracht.)

enthalten in:
Leber und anderen Innereien, magerem Rindfleisch, Seefisch, Austern, Heringe
grüne Blattgemüse, Kohl, Orangen, Pfirsiche
Vollgetreide und Vollkornprodukten, Weizenkleie, frische Weizenkeime
Bierhefe, Milch, Eier, Mandeln, Erdnüsse, Kürbiskerne
Apfelessig

Das Zink in Getreide und Samen wird schlecht aufgenommen, da es von Phytinsäure "eingeschlossen" ist. Es kann aber durch Gärung (wie z. B. beim Sauerteigbrot) oder durch Keimen "befreit" werden.

Kräuter/Beeren:
Sonnenblumen(kerne), Zwiebeln, Walnüsse, Haselnüsse


empfohlene Tagesdosis:
10 mg bis 15 mg


!!!Vorsicht!!!
Überhöhte Zinkfuhr, vor allem bei ungenügender Kupferaufnahme, kann zeitweise zu einem erhöhten Cholesterinspiegel führen!
Eine übermäßige Zinkzufuhr beeinträchtigt die Immunreaktion.

Frauen leiden häufiger an Zinkmangel:
Während der Schwangerschaft und der Stillzeit benötigt der Körper größere Mengen an Zink. Außerdem schwemmen die Hormonsubstanzen der Antibabypille Zink über die Harnwege aus.
Menschen, die häufiger Schlankheitskuren machen und evtl. noch Abführmittel einnehmen, reduzieren ihren Zinkhaushalt ebenfalls.