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Sonnenblume
(Helianthus Annuus L.)
Volksname: Sonnenrose



Pflanzenbeschreibung:
Die Sonnenblume ist eine große, einjährige Pflanze, die bis zu zwei Meter hoch werden kann.

Der aufrechte Stengel ist leicht behaart.

Die breiten Blätter sind fas immer gegenständig angeordnet. Sie sind gestielt, oval und gezähnt und fühlen sich rauh an.

Die Blüten bilden einzelnstehende, riesig große Körbe, die einen Durchmesser von bis zu 50 cm haben können. Sie sind von grellgelber Farbe.

Die Sonnenblume, die führer nur als Ziepflanze gezogen wurde, wird heute ihres Öls wegen intensiv angebaut.

Blütezeit: Juli bis September/Oktober

Standort/Vorkommen:
Ursprünglich stammt die Sonnenblume aus Mexiko und Peru.

Heilwirkung:
Eine Tinktur aus frischen Blättern und zerstoßenen Stengeln ist schon oft gegen alle Arten von Fieber eingesetzt worden.

Malariakranken wird manchmal mit einer Tinktur aus Sonnenblumenblüten geholfen.

Die Volksmedizin empfiehlt ein Präparat aus zerstoßenen Samenkörnern, die mit Wasser vermengt werden. Dieses Präparat wirkt harntreibend.

Die Sonnenblumenkerne enthalten wertvolle Eiweißstoffe.

Wirkstoffe:
Öl, verschiedene Zuckerarten, Harz, Betain, Glykosid, Querzetin...

Nebenwirkungen:
...sind nicht zu befürchten.


geschichtlich/mystisch:
Der wissenschaftliche Name der Sonnenblume, "Helianthus", leitet sich von den grichischen Wörtern "helios" ("Sonne") und "anthos" ("Blume") ab.
Diesen Namen hat die Pflanze, weil sie sich, sobald die Sonne erscheint, nach dieser ausrichtet: am Morgen gen Osten, am Abend gen Westen hin.