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Thymian
(Thymus Vulgaris L.)
Volksname: Demut, Immenkraut, Römischer Quendel, Zimis



Pflanzenbeschreibung:
Thymian ist ein kleiner Halbstrauch, der 15 - 40 cm hoch wird.
Er gehört zur Familie der Lippenblütler.

Die auftechten vierkantigen Stengel sind kurz behaart und mit kleinen, 4 - 10 cm langen elliptischen Blättchen besetzt.
Die Unterseite der Blätter ist graufilzig behaart und oben glatt.

Die typischen Lippenblüten stehen in Ähren und sind blassrötlich gefärbt.

Die ganze Pflanze duftet aromatisch.

Blütezeit:
Juni bis August

Sammelzeit:
Man erntet das blühende Kraut.

Standort/Vorkommen:
Die Heimat dieser Heil- und Gewürzpflanze sind die Felsenheiten und immer grünen Buschwälder des Mittelmeerraums.

Bei uns werden sie in den Gärten kultiviert.

Heilwirkung:
Thymian ist anregend, desinfizierend, blutdrucksteigernd, krampflösend, schleimlösend und menstruationsfördernd.

Bei allgemeinen Erschöpfungsbeschwerden und Blutarmut ist ein Thymian-Tee zu empfehlen.

Der Hauptwirkstoff ist das ätherische Öl, welches krampflösende und desinfizierende Eigenschaften hat.

Für Lunge und Bronchien, Magen und Darm ist Thymian ein gutes Heilmittel.

Ein Thymian-Bad lindert Husten, Darmbeschwerden, Nervenschwäche und sogar Rheuma und Gicht.

Äußerlich angewendet lindert Thymian Akne, Insektenstiche und hilft auch bei Herpes.
Eine, in Thymian-Aufguß getauchte, Kompresse fördert die Vernarbung von Wunden.

Thymian würzt fette Speisen nicht nur gut, sondern macht sie auch besser verdaulich.

Pflanzenbotschaft:
"Ich gebe dir Stärke und ein weites Herz."

psychisch-seelische Wirkung:

Thymian-Öl hilft bei seelischen Erschöpfungszuständen und schenkt einen starken Willen und Mut zur Tat.

Nebenwirkungen:
Bei Überdosierung kann es zu toxischen Reaktionen (Schweißausbrüche und Übelkeit) kommen!!!

Thymol, der wichtigste Wirkstoff dieser Pflanze, kann zur Überfunktion der Schilddrüse führen. Deshalb sollte Thymian bei einerSchilddrüsenüberfunktion nicht genommen werden.!!!

Vorsicht bei hohem Blutdruck!!!


geschichtlich/mystisch:
Im alten Ägypten baute man schon Thymian-Arten an, um damit die Leichenharze zu parfümieren.
Sicher kannten sie auch schon die Heilkräfte dieser Pflanze.

Auch die Griechen und Römer kannten schon die Kräfte des Thymian und nutzten diese.