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Spargel
(Asparagus Officinalis L.)
Volksname: Aspars, Schwammwurz, Sparsich


Pflanzenbeschreibung:
Der Spargel ist mit einem holzigen Wurzelstock, der mit dicken Wurzelfasern versehen ist, im Boden verankert.
Im Frühjahr treiben aus deisem Wurzelstock fingerdicke Sprossen an die Öberfläche, die wir als den weißen Gemüsespargel kennen.
Diese Triebe ergrünen, sobald sie den Boden durchstoßen.

Die Stengel werden dann über 1 m lang, verzweigen sich und tragen kleine Blättchen.

Die grünlich-weißen Blüten entwickeln sich etwa im Juni und bilden im August rote Beeren aus.

Standort/Vorkommen:
Der Spargel ist aus dem Orient zu uns gekommen.

In Mitteleuropa ist das edle Gewächs erst seit dem 16. Jahrhundert bekannt.

Heilwirkung:
Heute spielt der Spargel in der Schulmedizin keine große Rolle mehr.

Der Gemüsespargel steigert die Zelltätigkeit der Nieren und fördert die Wasseraussscheidung.

Er wurde früher als "Blutreinigungsmittel" eingesetzt.
Bei Leber- und Milzleiden, bei Rheuma und Gicht soll Spragel schon oft Linderung gebracht haben.
Eine Abkochung der Spargelwurzel soll Hautunreinheiten beseitigen.

Wirkstoffe:
Asparagin, Arginin, Asparagose, Saponine, Flavonoide, Vitamine und Mineralstoffe...

Nebenwirkungen:
Wer seine Spargeldiät auf max. 10 Tage begrenzt und wer Spargel nicht übermäßig anwendet, der hat keine Nebenwirkungen zu befürchten.

Einige Menschen bekommen bei der Berührung des Spargels einen Hautausschlag,
die sogenannte "Spargelkrätze". Sie sollten dann auf alle Spargelpräparate und
-anwendungen verzichten!!!


geschichtlich/mystisch:
Die Verwendung des Spargels für Heeilzwecke läßt sich bis etwa 3 000 Jahre vor Chr. zurückverfolgen.

Im alten Ägypten wurde er als Lebermittel verwendet.

Im alten China half er bei Husten und Geschwüren.

Nach Dioskorides galt der Spargel in der Antike als heilkräftiges Nierenmittel.