Kräuter, Blumen, Stauden, Gemüse...

Home Inhalt

Majoran
(Origanum Majorana L.)
Volksname: Bratenkräutle, Mairan, Wurstkraut



Pflanzenbeschreibung:
Majoran gehört zu den Lippenblütengewächsen.

Die Stammpflanze wird etwa 20 - 50 cm hoch . Sie ist stark verästelt und besitzt vierkantige, dünne, zähe Stengel.

Die spaltigen, abgerundeten Blätter sind beidseitig behaart. Sie sind kreuzgegenständig angeordnet.

Die Sprosse sind flaumig behaart, manchmal rötlich überlaufen.

Die weißen bis hellroten Blüten sitzen in dichten, eiförmigen Scheinähren in den Achseln der Deckblätter.

Die ganze Pflanze riecht stark aromatisch.

Blütezeit: Juli/August

Sammelzeit
Gesammelt wird das Kraut zur Blütezeit.

Standort/Vorkommen:
Ursprünglich kommt der Majoran aus Vorderindien.

Bei uns hält sich aber nur seine kultivierte Form.

Heilwirkung:
Majoran lindert Magen-, Darm- und Gallebeschwerden.
Die Pflanze hilft besonders bei Appetitlosigkeit, Blähungen und Durchfällen.

Außerdem wird Majoran in der volksmedizin angewendet bei Nervenerkrankungen, Erkältungskrankheiten, Mundschleimhautentzündungen, Zahnfleischbluten und Schnupfen.

Majoransalben lindern Verrenkungen, Verstauchungen, Rheuma- und Gichtschmerzen.

die Homöopathie verwendet Orianum Majorana in der Hauptsache bei Störungen der Sexualität, weil es eine besondere Wirkung auf das Nervensystem der Frau hat.

Nebenwirkungen:
Bei Überdosierung und zu langem Gebrauch (regelmäßig über mehrere Wochen) können Kopfschmerzen und Benommenheit aufkommen.!!!


Vorsicht bitte auch in der Schwangerschaft!!!

geschichtlich/mystisch:
Im Altertum war Majoran der Aphrodite geweiht. In Wein genossen sollte die Pflanze die Liebeskraft entfachen.