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Huflattich
(Tussilago Farfara L.)
Volksname: Bachblümlein oder Tabakkraut


"Der Huflattich hat ein ledernes Blatt.
Im Sommer ist es als Hut, gegen Sonnenstich gut."

(aus "Der Rittersporn blüht blau im Korn")


Pflanzenbeschreibung:
Familiengruppe Köpfchenblütler

Aus dem tiefgehenden Wurzelstock erscheinen im März einfache beschuppte, weißlich-wollige, einköpfige, bis 10 cm hohe Blütenstiele, welche leuchtendgelbe Köpfchen tragen.

Nach dem Blühen erscheinen grundständige, herzförmige, grobgesägte, oft sehr kleine Blätter, die an der Unterseite weißfilzig sind.
Die Blätter geruchlos von etwas schleimigen Geschmack.

Sammelzeit:
Man sammelt die Blüten und Blätter im März und April,
die Blätter etwas später, von Mai bis Juli.

Standort/Vorkommen:
In ganz Europa verbreitet.

Huflattich wächst überall und viele bezeichnen ihn als Unkraut. Doch schon sein alters wird er als Heilpflanze angewandt.

Heilwirkung:
Huflattichtee stillt Hustenanfälle und ist schleimlösend.
Außerdem solle diese Pflanze bei Silikose (Staublungenerkrankung) Linderung bringen.

Sehr gut wirkt eine Huflattichspülung bei Mund- und Rachenentzündungen.

Äußerlich wendet man den Huflattich in Bädern und Umschlägen an, denn sie heilen Hautgeschwüre, Venenerkrankungen und sind gut bei schlecht heilenden Wunden.

Frische, gewaschene Huflattichblätter werden auf schmerzende Stellen gelegt bei Rheuma- oder Gichterkrankung.

Nebenwirkungen:
Huflattich sollte wegen des Pyrrolizidin-Alkaloid-Gehaltes nur kurzfristig eingesetzt werden.
Auch nie länger als insgesamt 5 Wochen pro Jahr!!!
Eine zu hohe Dosierung kann nicht nur Vergiftungserscheinungen auslösen...Huflattich - hochdosiert steht im Verdacht, Krebs auszulösen!!!

Schwangere und Kinder dürfen Huflattich nicht innerlich anwenden!!!


geschichtlich/mystisch:
Huflattich wurde z. B. Pferden ins Futter gemischt, denn es sollte ein Schutz vor Krankheit und Schadenszauber sein.

Astrologische Zuordnung: Sonne, Mars und Venus



                   Rezepturen

                                             Tee bei schlecht heilenden Wunden
    13 g Gänseblümchen
    7 g Huflattich
    19 g Ringelblümchen

Alles mischen und etwas davon in ein Tee-Ei geben. Davon einen Tee kochen. 3 mal täglich.



Hustentee mit Huflattich
    15 g Huflattichblätter
    11 g Thymian
    13 g Spitzwegerich
Alles gut mischen und damit ein Tee-Ei füllen, es in die Tasse hängen und mit heißem Wasser übergießen.
Etwa 3 Min. ziehen lassen.
2x täglich trinken

Wirkt gut bei Husten und zur Lösung des Schleims.