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Eisen
(Fe)
Von den Mineralstoffen beeinflussen Eisen, Zink und Selen das Immunsystem in besonderem Maße.

Eigenschaften:
Kaffee und Tee stören die Assimilation (Umwandlung/Umsetzung) von Eisen.
Vitamin C hilft bei der Aufnahme von Eisen.

benötigen wir für:
Eisen ist notwendig für die Blutbildung.
Bildung von Hämoglobin, Myoglobin und bestimmten Enzymen. (Rund 70 Prozent des im Körper befindlichen Eisens finden sich im Blutfarbstoff.)
Außerdem ist Eisen notwendig für den richtigen Stoffwechsel des Vitamin B-Komplexes, es hilft beim Wachstum, steigert die Widerstandsfähigkeit gegen Erkrankungen und beugt Erschöpfung vor.

bei Mangel:
Eisenmangel-Anämie (Blutarmut), Kurzatmigkeit, Kopfschmerzen, sexuelle Unlust, Müdigkeit, Erschöpfungsgefühl, ständiges Frieren, permanent kalte Hände und Füße, Verlust von Pigmenten in Haut und Haaren (Blässe), brüchigen Nägeln, hohe Infektanfälligkeit.

Ein Eisenmangel mindert z. B. die Aktivität der Freßzellen, senkt die Zahl an B- und T-Lymphozyten und reduziert die Bildung von Antikörpern (Immunglobulinen).
enthalten in:
Aprikosen, Bananen, Bohnen, Linsen, Luzerne, Pfirsiche, Pflaumen, Rote-Bete-Kraut, Rübenkraut, Rosinen, Spinat, Meeresalgen, Fleisch, Eier, Käse, Geflügel, Seesamen, Vollkornroggen, Melasse, Bierhefe, Apfelessig
Aber auch Leber, die allerdings wegen ihres hohen Schadstoffgehaltes (u. a. Kadmium und Cäsium) nicht zu häufig gegessen werden darf.

Kräuter/Beeren:
Sonnenblumen(kerne), Walnüsse


empfohlene Tagesdosis:
10 mg bei Männern, 18 mg bei Frauen


!!!Vorsicht!!!
Sowohl zuwenig als auch zuviel Eisen hat Folgen für die Infektabwehr!
Eisen fördert das Wachstum von Bakterien, so daß die zusätzliche Einnahme von Eisenpräparaten die Infektgefahr erhöhen kann.