Beeren- und Rosengewächse

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Brombeere
(Rubus Fruticosus AGG.)
Volksname: Feldschwarzbeere, Frombeere, Hundsbeere


Pflanzenbeschreibung:
Der Brombeerstrauch ist ein Rosengewächs, welcher sehr formenreich auftaucht.
Er wächst und wuchert in vielen verschiedenen Arten überall.
Seine Blüten sind weiß oder blaßrötlich gefärbt.
Die Blätter sind eiförmig zugespitzt und an den Unterseiten behaart. Die Blattstiele sind mit Stacheln besetzt.

Blütezeit:
Da die Brombeersträucher keine einheitliche Blütezeit haben, blühen sie von Mai bis in den Winter hinein.
Man findet daher sowohl Blüten als auch unreife und reife Früchte nebeneinander.

Sammelzeit:
Gesammelt werden die Blätter, wenn sie zwar voll ausgereift aber noch frisch sind.
Das Frühjahr ist hierfür die geeignete Zeit.

Die Beeren werden dann gesammelt, wenn sie vollreif sind.

Standort/Vorkommen:
Der Brombeerstrauch wächst auf Schutthalden, lichten Waldungen, Wegböschungen und sonnigen Abhängen.

Heilwirkung innerlich:
Inhaltsstoffe: Die Brombeerblätter enthalten Gerbstoffe, organische Säuren, Flavonoide, etwas Vit. C, wertvolle Fruchtsäuren, Mineralstoffe...

Brombeerblätter sind wegen des Gerbstoffgehaltes ein mildes Adstringens, das sich zur Behandlung leichter Duchfallerkrankungen und entzündeter Schleimhäute gut eignet.
Besonders ihr herber Geschmack ist in den verschiedensten Teemischungen beliebt.

Nebenwirkungen:
Brombeeren und Teezubereitungen aus den Blättern sind ohne Nebenwirkungen.


geschichtlich/mystisch:
Schon die alten Römer schätzten die Brombeeren sehr. Man kaute die jungen Blätter zur Kräftigung des Zahnfleisches und gebrauchte die jungen Sprossen bei Durchfall und gegen Blutungen.

In den Kräuterbüchern des Mittelalters wurde die Brombeere (Blüten, Blätter, Beeren, Wurzeln, Sprossen) zur Blutreinigung, Kräftigung, gegen Magen- und Darmbeschwerden, bei Grippe, Verschleimungen, Fieber, Mandelentzündung und Hautausschlägen verwendet.



Rezepturen

Duftsäckchen

Sammle Himbeerblätter und doppelt so viele Brombeerblätter.
Lasse sie etwas anwelken, damit sie mit leichter zerdrückt werden können.
Bespritze sie nun mit etwas Wasser und knote sie in ein Leinentuch ein.
Diesen hängst Du nun an einem warmen Ort auf.

Durch den Fermentierungsprozeß entsteht nach 2 bis 3 Tagen ein wundervoller Duft, der an Rosen erinnert.

Die Blätter können auch für einen Tee genutzt werden. Dieser wird dann wie schwarzer Tee zubereitet.